Die Deutsche Krebshilfe hat einen gesetzlichen Nichtraucherschutz gefordert. Es müßte selbstverständlich sein, daß am Arbeitsplatz, in Schulen, an Universitäten oder auch auf Bahnhöfen nicht geraucht werden dürfe, sagte der Sprecher der Organisation, Malte Wittwer, am 3. April 1996 im Saarländischen Rundfunk. Die Gurtpflicht im Straßenverkehr habe auch erst nach der Einführung von Bußgeldern zu einem Rückgang der Todesfälle geführt. "Wenn man für das Falschparken ein Knöllchen bekommt, warum nicht eigentlich auch für das Rauchen, dort, wo es nicht gestattet ist." Die Deutsche Krebshilfe wolle nicht "zwischen guten Nichtrauchern und bösen Rauchern" polarisieren, man müsse jedoch "der Einsicht der Raucher auf die Sprünge helfen.
AP-Meldung vom 3.4.96