Einer Meldung in der Westfälischen Rundschau war zu entnehmen, daß die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fremdenverkehrsverband einen Öko-Wettbewerb "Umweltfreundlicher Fremdenverkehrsort 1996" durchführt. Bewertet werden sollen Verkehr/Lärm, Abfall, Wasser/Abwasser, Energie, Umweltmanagement, Natur und Landschaft. Das Wort "Nichtraucherschutz" oder "Luftbelastung" taucht jedoch nicht auf.
Ein umweltfreundlicher Fremdenverkehrsort ist aber nur vorstellbar, wenn die Gäste von der größten Umweltverschmutzung in Innenräumen verschont werden: dem Tabakqualm. Die NID schlug daher Umweltministerin Angela Merkel und dem Deutschen Fremdenverkehrsverband vor, die Auszeichnung auch davon abhängig zu machen, ob Nichtraucher hinreichend vor Tabakqualm geschützt werden. Dabei sollte davon ausgegangen werden, daß mindestens die Hälfte aller Gastronomiebetriebe eines umweltfreundlichen Fremdenverkehrsortes rauchfreie Räumlichkeiten sowohl bei der Unterkunft als auch Verpflegung bieten.