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Berlin schenkt Philip Morris 45 Millionen Mark

Er ist sowohl national als auch weltweit der größte Tabakkonzern - und trotzdem so arm, daß ihm der Berliner Senat bei der Werkserweiterung und der Ausstattung mit einer hochmodernen Aufbereitungsanlage für Rohtabake mit 45 Millionen Mark unter die Arme greifen mußte - wirklich mußte? Wirtschaftssenator Pieroth begründete die Subvention mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Doch Tatsache ist, daß durch die Investition von insgesamt 534 Millionen in neue Produktionsanlagen nach Aussage von Philip-Morris-Sprecher Nicolai Tewes Arbeitsplätze verloren gehen - durch natürliche Fluktuation versteht sich. Man kann das aber auch anders interpretieren: Die Regierung Berlins fördert den Abbau von Arbeitsplätzen.

Statt in Zukunftstechnologien zu investieren oder in arbeitsintensive Wirtschaftszweige fördert der CDU/SPD-Senat die Arbeitslosigkeit und gleichzeitig einen Drogenkonzern mit Milliardengewinnen. Unternehmer mit Zukunftsprodukten laufen sich die Füße wund, um auch nur ein paar Mark Unterstützung zur Gründung oder beim Ausbau

ihres Unternehmens zu erhalten, und Philip Morris braucht sich nur kurz zu räuspern und die Regierung des Bundeslandes und der Hauptstadt Berlin springt mit Millionenbeträgen bei. Wer so mit Steuergeldern umgeht, handelt nicht im Interesse der Bürger, sondern verantwortungslos und sollte abgewählt werden. EGK


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