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DAG für Nichtraucherschutz-Gesetz

"Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft steht ganz entschieden hinter den Versuchen, den Nichtraucherschutz jetzt einen entscheidenden Schritt vorwärts zu bringen. Wir halten das für eine überfällige Angelegenheit, die sich insbesondere durch die Befragung der medizinischen Sachverständigen heute vormittag noch einmal tief eingegraben hat." Diese Stellungnahme gab der DAG-Vertreter Hoffmann bei der Anhörung vor dem Gesundheitsausschuß ab. Die DAG wünsche allerdings Öffnungsklauseln für eine flexible und paßgerechte Regelung durch Betriebsvereinbarungen vor Ort. Zur Information: Die DAG ist kein Mitglied des DGB.

Eine von der DAG durchgeführte Umfrage bei 235 Betrieben mit rund 70.000 Beschäftigten im Großraum Hamburg hat ergeben, daß der Anteil der Betriebe mit weitgehendem Rauchverbot seit 1988 von 9 auf 16 Prozent gestiegen ist. Dies bewertete ein Berichterstatter der Deutschen Presse-Agentur mit "Streit um Tabakqualm am Arbeitsplatz entschärft". Doch eigentlich müßte die Schlußfolgerung anders lauten: "Keine oder keine hinreichenden Regelungen zum Schutz der Nichtraucher in 84 Prozent aller Betriebe" und "Anteil der Betriebe mit weitgehendem Rauchverbot innerhalb von neun Jahren nur um 7 Prozentpunkte gestiegen". Diese Zahlen verpflichten den Gesetzgeber zu einer Regelung des Nichtraucherschutzes im Namen von Millionen nichtrauchenden Arbeitnehmern.


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