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Raucher stirbt vor Prozeß gegen Tabakkonzern

Der erste Franzose, der den französischen Tabakkonzern Seita wegen gesundheitlicher Schäden aufgrund des Rauchens verklagt hat, ist noch vor Beginn des Prozesses gestorben. Der 50jährige Richard Gourlain erlag einem Lungen- und Zungenkrebs. Die bereits Ende 1996 eingereichte Klage, durch die die Verantwortung des Konzerns für die Folgen des Rauchens festgestellt werden soll, sei damit jedoch keineswegs hinfällig. Der angestrengte Prozeß könnte in einigen Monaten beginnen. Gourlain hatte mehr als 30 Jahr lang Zigaretten ohne Filter geraucht. Er war vor zehn Jahren zum ersten Mal an der Lunge operiert worden. "Er wurde nicht gezwungen zu rauchen, aber er war völlig abhängig vom Tabak", sagte seine Frau. Vor 1976 habe es auch keinerlei Warnung vor den Risiken des Rauchens gegeben. SZ vom 12.1.99


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