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US-Zigarettenhersteller sind Krankenkassen nicht regreßpflichtig

Ein Bundesgeschworenengericht in Akron im Bundesstaat Ohio hat entschieden, daß die vier größten amerikanischen Tabakkonzerne für Versicherungsleistungen, die 114 gewerkschaftliche Krankenkassen erkrankten Rauchern gezahlt haben, nicht haftbar gemacht werden können. Die Krankenkassen hatten die Rückerstattung von 665 Millionen Dollar Behandlungskosten gefordert. Der Staat Ohio hätte diesen Betrag unter dem RICO-Gesetz gegen Verschwörungen auf zwei Milliarden Dollar verdreifachen können. Überraschend waren die Geschworenen einstimmig zu dem Urteil gekommen, daß es keinen Beweis für die Behauptung der Krankenkassen gebe, daß die Zigarettenunternehmen in einer illegalen Absprache die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens vertuscht hätten. SZ vom 20.3. + 1.4.99


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