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Nichtraucher-Info Nr. 65 - I/07 |
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Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause
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Dienstag, 12. Dezember 2006 |
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Seite 30 von 35 | | Kunst | | | | künst | lich | | ver | künst | elt
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Rolf Bolwin, Direktor des Deutschen Bühnenvereins, wehrt sich gegen ein generelles Rauchverbot in Theatern. Er sieht darin einen Eingriff in die Kunstfreiheit. Die Regieanweisung eines Autors ist für ihn wichtiger als die Gesundheit der Schauspieler und des Publikums. Ist er sich überhaupt bewusst, das das, was auf Bühnen stattfindet, stets Schauspielerei ist, also künstlich? Realität wird abgebildet, doch häufig höchst unvollständig, manchmal drastisch verkünstelt. Warum ausgerechnet das Rauchen auf der Bühne realistisch dargestellt werden soll, ist mit vernünftigen Argumenten nicht zu begründen. Hätte die Menschheit nicht aus Fehlern gelernt, wäre der moderne Mensch, die Art Homo sapiens, schon längst ausgestorben. Es würde dem 1846 gegründeten Bühnenverein gut anstehen, die Erkenntnis über die Schädlichkeit des Rauchens auch im Bühnenleben zu realisieren. Es reichen Zigarren- und Zigaretten-Attrappen. Diese sind dann nur ein kleiner, ein winziger Teil all der Requisiten, mit denen auf den Bühnen Kunst dargeboten wird. Alles andere wäre ein Armutszeugnis nicht nur für die Autoren von Bühnenstücken, sondern auch für diejenigen, die als Theaterregisseure die Autorenwerke auf der Bühne umsetzen. egk
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )
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