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Seite 13 von 26 Umsatzrückgang beim AutomatenverkaufDer Verkauf der Zigaretten über Automaten führte in den ersten beiden Monaten des Jahres 2007 zu einem Umsatzrückgang. Laut Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) wurden über die Außenautomaten rund 25 Prozent und über die Innenautomaten (z.B. in Gaststätten) rund 10 Prozent weniger Zigarettenpackungen verkauft. Das liegt aber eher daran, dass sich viele Kunden noch nicht die passende Geldkarte besorgt hatten, und weniger daran, dass der Automat Zigaretten nur an die Benutzer abgibt, deren Alter laut Geldkarte über 15 liegt. www.ftd.de, 2.3.07 Chip-Karten unwirksam"Tabak-Flop beim Jugendschutz" lautete die Überschrift eines Artikels in der Berliner Zeitung vom 12. März 2007. Einige Zeilen darunter ist zu lesen: "Wie sich nun zeigt, hat das nicht geklappt und dies verwundert nicht. Denn man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass die Kids sich – mit oder ohne Wissen der Besitzer – die EC-Karten der Älteren borgen und damit den Überprüfungsmechanismus der Automaten hintergehen kann. Oder sie besorgen sich eine der von Banken ausschließlich für den Zigarettenkauf am Automaten auf den Markt gebrachten Karten. Suchtexperten und Tabakindustrie bestätigen nach den ersten Erfahrungen, was Jugendschützer ohnehin vorausgesehen haben: Der Automatenverkauf an unter 16-Jährige hat sich kaum verringert. Zwar sei der Absatz am Automaten nach der Umstellung insgesamt eingebrochen. Dies habe aber an den Bedienungsproblemen der Kunden gelegen, von denen natürlich auch Jugendliche betroffen waren. Damit ist die gesamte Aktion ein Flop. Ein wesentlich wirksamerer Jugendschutz lässt sich nur erreichen, wenn der Verkauf von Zigaretten ausschließlich über den Ladentisch erfolgt, wo ein Verkäufer das Alter der Kunden kontrollieren kann." Verkauf ab 18 soll erst ab Juli 2009 geltenDie Bundesregierung hat zwar beschlossen, dass Zigaretten künftig nur noch an Volljährige verkauft werden dürfen, doch ist der im Gesetzentwurf vorgesehene Zeitpunkt 1. Juli 2009 völlig undiskutabel. Die technischen Voraussetzungen für eine Umstellung sind dergestalt, dass auch der 1. Januar 2008 ohne Probleme machbar ist. Ziel der NID ist es allerdings, die öffentlich zugänglichen Zigarettenautomaten ganz abzuschaffen, weil das Chip-Kartensystem offensichtlich seinen Zweck nicht erfüllen kann. Mit Echtheitscode gegen ZigarettenschmuggelMit einem so genannten Echtheits-Code auf jeder Packung und jedem Gebinde will Philip Morris Betrügern das Geschäft erschweren. Schließlich seien gut 80 Prozent der im letzten Jahr beschlagnahmten illegalen Zigaretten mit einem Label des Marlboro-Produzenten gefälscht gewesen Zurück zum Inhaltsverzeichnis
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