|
Seite 22 von 26 KurzmeldungenIn allen Nordsee-Restaurants darf seit Januar 2007 nicht mehr geraucht wer-den. In der Presse-Information von Mitte Januar heißt es: Generell hat NORDSEE seit längerem einen klaren Wertewandel beobachten können. Daher fällt die Zwischenbilanz nach den ersten beiden Wochen auch durchweg positiv aus. Viele der NORDSEE Kunden sind ohnehin sehr gesundheitsbewusst und begrüßten die Einführung des Rauchverbots. Und auch dort, wo es zu anfänglichen Irritation gekommen ist, dominierte schließlich das Verständnis für die Entscheidung: „Meer frische Luft!“ In den mehr als 1 260 McDonald's-Restaurants in Deutschland darf seit April 2007 nicht mehr geraucht werden. In der Presse-Information vom 24. Oktober 2006 heißt es: Als familienfreundliches Restaurant ist es McDonald’s ein wichtiges Anliegen, alle seine Gäste und insbesondere Familien und Kinder vor den schädlichen Folgen des Passivrauchens zu schützen. Trotz 10 % mehr Übernachtungen ausländischer Gäste im Jahr 2006 sank der Umsatz im Gaststättengewerbe um real um 1,9 %, verlautbarte das Statistische Bundesamt im ersten Quartal 2007 in zwei Presse-Mitteilungen. Die Deutsche Bahn plant ein generelles Rauchverbot in ihren Zügen. In der Presse-Information vom 28. Februar 2007 heißt es: Die Vorgaben der gesetzlichen Regelung (abgeschlossener Waggon für Raucher laut Gesetzentwurf der Bundesregierung) wären für die Deutsche Bahn aus technischen Gründen nicht in allen Zügen umsetzbar. Das Unternehmen könnte daher keine einheitliche, kundengerechte Regelung bieten. Wird der vorliegende Entwurf ohne Änderungen verabschiedet, plant die Bahn daher spätestens zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes ein generelles Rauchverbot in ihren Zügen einzuführen. Die Wohnungseigentümergemeinschaft Uni-Center in Köln beschloss am 5. Dezember 2006 ein generelles Rauchverbot im Uni-Center ab 1. Januar 2007. Das Uni-Center umfasst 954 Wohnungen. Das Bundesministerium der Verteidigung beschloss am 5. Oktober 2006 eine Neufassung der Maßnahmen zum Schutz der nichtrauchenden Beschäftigten auf der Basis der Arbeitsstättenverordnung und hob zugleich Erlasse aus den Jahren 2000 und 2002 auf. Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz befragte 164 Firmen, darunter kleine Betriebe mit bis zu zehn, mittlere mit bis zu 500 und Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten, mit dem Ergebnis, dass nur jeder fünfte Betrieb völlig rauchfrei war. Darunter befinden vor allem Kleinbetriebe des Gesundheitswesens, des Handwerks und der Verwaltung. Der Europapressedienst befragte für die Studie Gesundheitsmanagement 2006/07 500 ausgewählte deutsche Großunternehmen. Das Ergebnis: Jeder fünfte Beschäftigte muss ausstempeln, wenn er rauchen will. 80,4 % der Italiener erklärten bei einer Umfrage Anfang 2007, ebenso oft in Bars und Restaurants zu gehen wie vor dem Rauchverbot (10. Januar 2005). 13,3 % antworteten, sie gingen nun sogar häufiger aus als früher, und nur 6,3 % gaben an, seltener auszugehen. Wie schon in Irland haben sich auch in Italien die Befürchtungen der Wirte, Umsatzeinbußen zu erleiden, nicht bewahrheitet. Zurück zum Inhaltsverzeichnis
|