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Nichtraucher-Info Nr. 69 - I/08 Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Donnerstag, 13. Dezember 2007

NID auch bei Anhörung in Thüringen vertreten

Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit des Thüringer Landtags forderte die NID zu einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf "Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" auf und lud gleichzeitig zur Teilnahme an der mündlichen Anhörung am 9. November 2007 ein, an der Doreen Otto-Pfütze aus Weimar, die schon seit mehreren Jahren für die NID in Thüringen aktiv ist, teilnahm.

Während die NID in ihrer schriftlichen Stellungnahme u.a. auf die Benachteiligung von Ein-Raum-Gaststätten, mangelnden Schutz des Personals und fehlende Anforderungen an Raucher-Räume einging, verwies Doreen Otto-Pfütze als gelernte Hotelfachfrau (und studierte Diplom-Kauffrau) vor allem auf eigene Erfahrungen in der Gastronomie: Jeden Tag müsse das nichtrauchende Personal Körper und Kleidung gründlich waschen. Was aber nicht sauber zu kriegen sei, sind die Lungen.

Die bisherige Einstellung zum Rauchen in Gaststätten wirke sich auch auf die Bildungseinrichtungen aus. So habe sie erlebt, wie in Erfurt Ausbilderinnen und Ausbilder in den Räumen rauchten, in denen Köche und Fachkräfte im Gastgewerbe ausgebildet werden. Fast unglaublich mutet es an, als Doreen Otto-Pfütze berichtete, dass bei manchen Prüfungen auch die Prüfer der Industrie- und Handelskammer Tabakqualm verbreiten. Sie forderte die Abgeordneten auf, dem Beispiel Bayern zu folgen und ein ThürNRSchG ohne Ausnahmen vom Schutz vor dem Passivrauchen zu verabschieden.

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )