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Nichtraucher-Info Nr. 70 - II/08 |
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Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause
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Freitag, 11. April 2008 |
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Seite 19 von 46 Europäische Union: Kommission setzt auf selbstlöschende Zigaretten  Kleine Ursache... Spätestens in zwei Jahren wird es auch in der EU nur noch „feuersichere“ Zigaretten geben. Davon geht EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva aus. In 22 US-Bundesstaaten – sowie demnächst in Kanada und Australien – seien so genannte RIP-Zigaretten bereits handelsüblich. RIP steht für „Reduced Ignition Propensity“ – verminderte Brandgefährlichkeit. Dank eines speziellen Streifenpapiers werden Glimmstängel, die achtlos beiseite gelegt werden, in „selbstlöschende“ Zigaretten verwandelt. Während herkömmliche Zigaretten länger abbrennen und rasch Betten, Teppiche, Möbel und Häuser in Brand setzen können, gehen RIP-Zigaretten frühzeitig aus.  ...große Wirkung Die EU-Kommissarin, unterstützt von Feuerwehrleuten und Brandsachverständigen, geht davon aus, dass sich nicht nur die Zahl der Waldbrände verringern lässt. Laut US-Studien sind Zigaretten die Hauptursache für Brände in Häusern. Auch in der EU werden jährlich 11 000 Brände durch Zigaretten ausgelöst: 520 Menschen kamen dabei zu Tode, 1 600 wurden verletzt.  Zimmerbrand Aus dem US-Bundesstaat New York, der die „Lösch-Boro“ zuerst einführte, wird berichtet, dass durch die neue Zigarettentechnik Hunderte Menschenleben gerettet würden. Mannigfache Bedenken von Tabak-Lobby und Rauchern weist die EU-Kommissarin zurück. Die „Selbstlöschende“ sei nur geringfügig teurer, weshalb eine US-Studie zum Ergebnis kam, dass der Zigarettenverkauf im Staat New York nicht zurückging. Die Zustimmung innerhalb der EU zur „feuersicheren“ Zigarette ist groß. Im EU-Komitee für Produktsicherheit sprachen sich jetzt nur zwei kleine EU-Staaten gegen die kommende Neuregelung aus. Westdeutsche Zeitung, 1,12.07 Zurück zum Inhaltsverzeichnis
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )
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