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Nichtraucher-Info Nr. 71 - III/08 |
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Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause
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Donnerstag, 21. August 2008 |
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Seite 40 von 44 Jugendliche Raucher tricksen in Japan Gesichtserkennung der Zigarettenautomaten aus In Japan müssen sämtliche Zigarettenautomaten seit dem 1. Juli 2008 mit einem Altersverifikationssystem ausgestattet sein. Viele Betreiber nutzen dazu das vom Tobacco Institute of Japan entwickelte Taspo-System, bei dem aufladbare Chipkarten zum Einsatz kommen, die nur an Personen über 20 Jahre abgegeben werden dürfen. Weil sich aber nicht verhindert lässt, dass die Taspo-Karten auch an Jugendliche weitergegeben werden, kam die Firma Fujitaka auf die Idee mit der Gesichtserkennung. Das System soll Unternehmensangaben zufolge in der Lage sein, ältere Menschen anhand bestimmter Merkmale wie Runzeln, Krähenfüße oder Hautstruktur zu erkennen und jüngere auszusortieren. Die Kunden müssen dazu in eine im Gerätegehäuse integrierte Kamera schauen. Die aufgenommenen Bilder werden dann mit rund 100 000 gespeicherten Fotos verglichen. In 90 Prozent der Fälle soll das System das Alter der Menschen korrekt schätzen. Vergessen hat man aber offenbar eine Lebend-Erkennung. Bereits im Jahr 2000 hatte das Computermagazin c't gezeigt, wie leicht sich Gesichtserkennungssysteme – auch Iris-Scanner – durch das Präsentieren von Fotos täuschen lassen. Dies gelang inzwischen auch vielen Jugendlichen. Wie das geht, zeigte in Osaka ein Mitarbeiter der Zeitung Sankei Sports. Er präsentierte den Geräten das Bild eines etwa 50-jährigen Mannes, das in einem Magazin abgedruckt war – und prompt spuckte der Automat die gewünschte Packung Zigaretten aus. Auch Automaten in Kobe, die mit einem anderen Gesichtserkennungssystem arbeiten, ließen sich mit Fotos täuschen. www.heise.de, 30.6.08 Zurück zum Inhaltsverzeichnis
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )
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