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Nichtraucher-Info Nr. 65 - I/07 Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Dienstag, 12. Dezember 2006

GfK-Umfrage vom August 2006

Die im Auftrag des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit von der GfK Marktforschung im August 2006 durchgeführte Repräsentativbefragung, über die bereits im letzten Nichtraucher-Info berichtet wurde, brachte Ergebnisse, deren wichtigste unten schlagwortartig dargestellt werden. Befragt wurden 978 Bürger im Alter ab 16 Jahren. Wegen der relativ geringen Zahl der Befragten kommt es bei stark gegliederten Merkmalen (z.B. Alter in Zehn-Jahres-Gruppen) zu größeren Abweichungen, z.B. ± 5 %, so dass hier nur signifikante Tendenzen wiedergegeben werden können.

Merkmal Geschlecht: Frauen (59,0 %) sind signifikant häufiger für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie als Männer (48,5 %). Grund: Der Anteil der Raucher bei den Männern ist größer als der bei den Frauen.
Merkmal Alter: Je höher das Alter, desto größer ist die Zustimmung für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie.

Merkmal Familienstand: Verheiratete (57,4 %) sind signifikant häufiger für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie als Ledige (39,0 %).

Merkmal Schulbildung: Bürger mit Abitur oder abgeschlossenem Studium sind signifikant häufiger für ein gesetzliches Rauchverbot (61,4 %) als Bürger mit geringerer Bildungsqualifikation.
Bürger mit Haupt- oder Volksschulbildung sind signifikant häufiger für ein gesetzliches Rauchverbot (56,0 %) als Bürger mit höherer Schule ohne Abitur. (48,8 %).
Haushaltsvorstände mit Abitur oder abgeschlossenem Studium sind signifikant häufiger (61,5 %) für ein gesetzliches Rauchverbot als die Haushaltsvorstände mit geringerer Bildungsqualifikation .
Haushaltsvorstände mit Haupt- oder Volksschulbildung sind signifikant häufiger (57,2 %) für ein gesetzliches Rauchverbot als Haushaltsvorstände mit höherer Schule ohne Abitur (45,2 %).

Merkmal Einkommen: Die Bürger, die für ein Rauchverbot in der Gastronomie sind, verfügen im Durchschnitt über ein höheres Einkommen als die Bürger, die dagegen sind..

Merkmal Rauchverhalten: Von den Bürgern, die für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie sind, sind 82,4 % Nichtraucher und 17,6 % Raucher.
Von den Bürgern, die gegen ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie sind, sind 67,3 % Raucher und 32,7 % Nichtraucher.

Einer von der GfK Marktforschung im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums im September 2006 durchgeführten Repräsentativbefragung unter 2000 Bürgern wünschen sich 63,8 Prozent eine rauchfreie Gastronomie.

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