6,4 Prozent Umsatzminus vor Rauchverbot in Gaststätten
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Donnerstag, 13. September 2007

Im Juli 2007, im letzten Monat vor dem Inkrafttreten der Rauchverbote in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, ist bzw. war die Lage des Gaststättengewerbes desaströs. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm der Umsatz nach heute veröffentlichten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes um nominal 3,7 % und real um 6,4 % ab.


"Durch rauchfreie Gaststätten kann es nur noch besser werden – nicht unbedingt schon im ersten, eventuell auch noch nicht im zweiten Monat, bestimmt aber in den Folgemonaten", ist sich Ernst-Günther Krause, Vizepräsident der Nichtraucher-Initiative Deutschland, sicher. "Das zeigt die Umsatzentwicklung in allen Staaten, die Deutschland um Monate wie Großbritannien oder Jahre wie die USA, Italien, Irland, Norwegen usw. voraus sind." Zwei Gründe seien dafür entscheidend: Nichtraucher wünschen rauchfrei zu speisen und Nichtraucher verfügen über ein höheres Einkommen, das sie zudem nicht für Zigaretten vergeuden müssen.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. September 2007 )