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Kindesmisshandlung Passivrauchen Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Montag, 15. September 2003

Jedes zweite Kind wird schon früh für ein ganzes Leben geschädigt


Zum Weltkindertag am 20. September 2003


Tabakrauch ist die größte Umweltverschmutzung in Innenräumen. Während die Arbeitgeber ihre nicht­rauchenden Mitarbeiter seit Oktober letzten Jahres laut § 3a Arbeitsstättenverordnung wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch schützen müssen, bleibt die Hälfte der Kinder im Elternhaus ohne jeglichen gesetzlichen Schutz. Zwar raucht nur rund ein Drittel der Erwachsenen, doch in jedem zweiten Haushalt greifen entweder beide Eltern oder Vater oder Mutter zum Glimmstängel.

Rauchen in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Denn das Ausmaß der Gesundheitsschädigung durch das Passivrauchen (der Aufnahme von Tabakrauch aus der Raumluft) ist groß: plötzlicher Säuglingstod, Kopfschmerzen, Schwindel, Husten, Heiserkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Mittelohrentzündungen, Asthma, Lungenfunktionsstörungen, Lungenentzündung, Bronchitis, Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Hirnhautentzündungen, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, Lernschwierigkeiten, Krebs.

Kinder von rauchenden Schwangeren wachsen im Mutterleib langsamer und haben im Durchschnitt ein um 200 Gramm verringertes Geburtsgewicht. Das Risiko von Früh-, Fehl- und Totgeburten steigt mit der Zahl der gerauchten Zigaretten. Schwangere Raucherinnen konsumieren pro Tag im Durchschnitt 13 Zigaretten. Die ungeborenen Kinder sind damit den Schadstoffen von 3.640 Zigaretten ausgesetzt. Hinzu kommen die Schadstoffe, die Schwangere durch Passivrauchen aufnehmen.

Wer sein Kind wirklich liebt, hält Tabakrauch von ihm fern – sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt. Passivrauchen stellt eine Kindesmisshandlung dar! Die Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID) fordert deshalb alle rauchenden Eltern auf, diese Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und ihre Kinder keinem Tabakrauch mehr auszusetzen.

 

Image

 Als visuelle Mahnung stellt die NID Poster (A3), Postkarten (A6) und Papieraufkleber (A7) mit dem Motiv "Kindesmisshandlung Passivrauchen" in angemessener Stückzahl kostenlos zur Verfügung. Sie können angefordert werden bei der

NID
Carl-von-Linde-Str. 11
85716 Unterschleißheim
Fax 089 3174047

Benutzen Sie bitte auch unser Kontaktformular

Das Motiv "Kindesmisshandlung Passivrauchen" kann auch als 300-dpi-Datei im JPG-Format heruntergeladen werden .

Beim Deutschen Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg, Fax 06221 403020, E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , kann die kostenlose Broschüre "Passivrauchende Kinder in Deutsch­land – Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben" angefordert werden. Sie enthält eine Fülle von wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen zu diesem Thema.

Ernst-Günther Krause
Öffentlichkeitsarbeit

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 1. Oktober 2006 )