Home arrow Informationen arrow Pressemitteilungen arrow Pressemitteilungen 2006 arrow Der Kampf um rauchfreie Luft geht in die letzte Runde!
Schriftgröße
Menu
Home
Neuigkeiten
Nichtraucherschutz
Informationen
Zeitschrift Nichtraucher-Info
Links
Mitglied werden
Sitemap
Impressum und Kontakt
Der Kampf um rauchfreie Luft geht in die letzte Runde! Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Freitag, 29. Dezember 2006
Im ersten Halbjahr 2007 wird sich entscheiden, wie rauchfrei Deutschland künftig wird

"Es ist zwar schon viel gesagt, aber noch nichts getan worden", stellt Ernst-Günther Krause, geschäftsführender Vizepräsident der Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID), am Ende des Jahres 2006 fest. Wie rauchfrei Deutschland künftig werde, entscheide sich im Laufe des ersten Halbjahres 2007.

Zwischen 2001 und 2005 habe das Gaststättengewerbe real 16,7 Prozent Umsatz eingebüßt. Trotz der Fußball-Weltmeisterschaft werde auch das Jahr 2006 zu einem Desaster für diese Gastronomiesparte. Das deuteten jedenfalls die Zahlen des Statistischen Bundesamtes an. Während der Umsatz im Beherbergungsgewerbe (Hotels, Pensionen usw.) z. B. im Oktober 2006 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 2,7 % und real um 1,1 % zugenommen hat, blieb der Umsatz im Gaststättengewerbe sowohl nominal (– 0,3 %) als auch real (– 1,7 %) deutlich darunter.

Wie das Gaststättengewerbe aus dieser Misere herauskommt, liege auf der Hand. "Der Weg zu mehr Umsatz führt über eine rauchfreie Gastronomie", meint Krause. Und er begründet es mit dem Ergebnis einer Repräsentativumfrage der GfK Marktforschung, Nürnberg, vom Februar 2005. Danach verfügen Nie- und Exraucher über erheblich mehr Einkommen als Raucher (Nichtraucher-Info Nr. 59 ). Dieses Potenzial könne aber erst wirksam werden, wenn jenen Nichtrauchern, die wegen gesundheitsschädigender Bedingungen nicht oder nur selten eine Gaststätte aufsuchten, rauchfreie Luft geboten werde.

Die NID werde sich in den nächsten Wochen und Monate sowohl an einzelne Gaststätten als auch an die Hotel- und Gaststättenverbände in den sechzehn Bundesländern wenden und sie mit nackten Fakten zu überzeugen versuchen. Die Mehrzahl der Verbandsmitglieder seien Speisegaststätten. Diese müssten mit Umsatzverlusten rechnen, wenn Kneipen und Bars von einem Rauchverbot ausgenommen würden. Krause: "Raucher gehen schließlich dorthin, wo sie ihren Giftstängel bequem zu Asche verwandeln können."

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. Dezember 2006 )