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Vor Tabaklobby eingeknickt? Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Dienstag, 26. September 2006
Einer ots-Meldung zufolge soll sich die große Koalition auf Eckpunkte für einen besseren Nichtraucherschutz verständigt haben, was nur als Einknicken vor der Tabaklobby verstanden werden kann. Statt Gäste und Personal wirksam vor dem hochgiftigen Schadstoffgemisch Tabakrauch zu schützen, sollen diese weiterhin gezwungen werden, in Räumen zu trinken, zu speisen und zu arbeiten, die man eigentlich nur mit Atemschutzmaske betreten dürfte. Denn in jeder Gaststätte mit räumlich ungetrennten Raucher- und Nichtraucherzonen sind Feinstaubmengen zu messen, die den EU-Grenzwert für Straßen von 50 Mikrogramm Feinstaub der Größenordnung PM10 ständig um ein Mehrfaches übertreffen - und das an 365 Tagen im Jahr.

Die Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. (NID) fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Wohlergeben der Mehrheit der Bürger im Blick zu behalten und sich für eine rauchfreie Gastronomie wie z.B. in Italien, Irland, Norwegen und Schweden zu entscheiden. Wer das Gesundheitswesen reformieren und auf sichere finanzielle Beine stellen will, muss Verhältnisse schaffen, die zumindest Krankheiten und Sterbefälle durch Passivrauchen verhindern.

Ernst-Günther Krause
geschäftsführender Vizepräsident
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. Oktober 2006 )