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Große Umsatzsteigerung in bayerischen Gaststätten Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Donnerstag, 16. Oktober 2008

Einen in dieser Höhe noch nie dagewesenen Umsatzzuwachs verzeichnet das bayerische Gaststättengewerbe im ersten Halbjahr 2008.  In der Getränkegeprägten Gastronomie liegt der Umsatz in den Monaten Januar bis Juni 2008 um real 9,7 Prozent höher als in den selben Monaten 2007. Damit ist das Geschrei einiger Wirte über enorme Umsatzverluste durch das "schärfste" Nichtraucherschutzgesetz eindrucksvoll widerlegt. In noch hellerem Licht strahlen die bayerischen Zahlen bei einem Vergleich mit der Umsatzentwicklung in Nordrhein-Westfalen, wo der Nichtraucherschutz in Gaststätten erst am 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist:

Umsatz-BY-NRW-2008-getrG.jpg 
 

Nordrhein-Westfalen mit rund 18 Millionen und Bayern mit über 12 Millionen Einwohnern stellen etwa 37 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Statistische Daten haben deshalb eine breite Basis und sind praktisch unangreifbar.

Die Daten zeigen in eindrucksvoller Weise, dass sich das bayerische Modell einer Nichtraucherschutzregelung mit einem grundsätzlichen Rauchverbot als Konjunkturprogramm für das Gaststättengewerbe erwiesen hat. 9,7 Prozent reale Umsatzsteigerung (nominal 12,0 Prozent) in der Getränkegeprägten Gastronomie sind ein eindeutiges Zeichen. Hinzu kommt, dass die enormen Umsatzsteigerungen in Bayern in einem Jahr erfolgt sind, in dem das reale Wirtschaftswachstum (Sozialprodukt) gegenüber dem Vorjahr um rund 1 Prozent geringer ist (2007: 2,9 Prozent im ersten und 2,5 Prozent im zweiten Quartal; 2008: 1,8 Prozent im ersten und 1,7 % im zweiten Quartal).

Hier die Daten für die Speisegeprägte Gastronomie mit unterschiedlichen Entwicklungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen:

  Umsatz-BY-NRW-2008-spG-520.jpg

Jede Änderung der bayerischen Regelung in Form einer Einschränkung des Nichtraucherschutzes würde angesichts der zu erwartenden negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung infolge der weltweiten Finanzkrise in einer Umsatzkatastrophe für das Gaststättengewerbe enden.

Nichtraucher verfügen - wie mehrere von der Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. bei der GfK Marktforschung in Auftrag gegebene Repräsentativstudien (siehe Anhang) belegen - nicht nur über mehr finanzielle Mittel als Raucher, sie müssen ihr Einkommen auch nicht "mit der Zigarette teilen".

GfK2007-Einkommen-520.jpg 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. Oktober 2008 )