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Nichtraucherschutzgesetze senken Raucherquote Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Dienstag, 27. Dezember 2011

Nur noch 29 Prozent der über 15-Jährigen rauchen.

Repräsentativstudien der GfK Marktforschung zeigen, dass seit Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze der Anteil der Nichtraucher von 64,8 Prozent im Januar 2007 auf 71,0 Prozent im Dezember 2011 gestiegen und der Anteil der Raucher von 35,1 Prozent auf 29,0 Prozent gefallen ist. Prof. Ingeborg Aßmann, Präsidentin der Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. (NID), nennt dieses Ergebnis "äußerst erfreulich" und ergänzt: "Eine noch bessere Bilanz erwarte ich nach Beseitigung des Flickenteppichs beim Nichtraucherschutz."

Der Rückgang der Raucherquote fällt mit 6,8 Prozentpunkten sogar noch höher aus, wenn man nur die 16- bis 69-Jährigen nimmt. Zur Zunahme bei den Nichtrauchern um 6,7 Prozentpunkte tragen sowohl die Nie-Raucher  als auch die Ex-Raucher je zur Hälfte bei. Darüber freut sich die emeritierte Kardiologin Aßmann besonders, denn "die Chance, das Herzinfarktrisiko zu senken, ist umso größer, je früher man die Finger von den Glimmstängeln lässt".

Die fünf von der NID in Auftrag gegebenen Repräsentativstudien zwischen 1997 und 2011 zeigen, dass erst die Nichtraucherschutzgesetze die Raucherquote sichtlich verringert haben. Die jährliche Erhöhung der Tabaksteuer in den Jahren 2002 bis 2005 führte sogar zu einer Steigerung des Raucheranteils bei den über 15-Jährigen von 33,8 Prozent im Oktober 2000 auf 36,7 Prozent im Februar 2005. "Ich denke, dass erst die Verbannung des Rauchens aus den öffentlichen Gebäuden und insbesondere den Gaststätten die Tendenzwende bei dieser gesundheitsschädlichen Verhaltensweise herbeigeführt hat", folgert NID-Präsidentin Ingeborg Aßmann.

Parallel zur Senkung der Raucherquote verläuft die Entwicklung beim Tabakverkauf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte die Tabakbranche 2007 noch 91,5 Mrd. Zigaretten ab, 2010 waren es nur noch 83,6 Mrd. Der Rückgang von 8,6 Prozent bei den Zigaretten wird allerdings zu einem kleineren Teil durch Zunahme beim Verkauf des steuermäßig begünstigten Feinschnitts und Pfeifentabaks aufgefangen.

Anlagen: Diagramme

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. Dezember 2011 )