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Nichtraucher-Info Nr. 67 - III/07 Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Montag, 2. Juli 2007

Lungenkrebs ist die vierthäufigste Todesursache

Den Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai nahm das Statistische Bundesamt zum Anlass für die Veröffentlichung der neuesten Krebssterbedaten. Danach starben im Jahr 2005 in Deutschland 42 217 Personen (30 347 Männer und 11 870 Frauen) an Krebserkrankungen, die in starkem Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten stehen. Neben Lungenkrebs – der mit 40 641 Sterbefälle die vierthäufigste Todesursache insgesamt ist – werden auch Kehlkopfkrebs (1 536 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (40 Sterbefälle) zu den Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. Das durchschnittliche Alter der an diesen drei Krebsarten Gestorbenen lag 2005 bei 69,4 Jahren im Vergleich zu 76,4 Jahren für die Gestorbenen insgesamt, der Unterschied betrug also um 7 Jahre.
Im Vergleich zu 1985 ist besonders bei den Frauen ein Anstieg bei diesen Todesursachen festzustellen. Der Anteil der gestorbenen Männer an raucherspezifischen Krebsarten hatte 1985 fast fünfmal höher gelegen als der der weiblichen Gestorbenen. 20 Jahre später waren es noch 2,5 Mal so viele Männer wie Frauen, deren Anzahl sich im Laufe der letzten Jahre nahezu verdoppelt hat. Während der Lungenkrebs 1985 den 19. Platz in der Rangfolge der häufigsten Todesursachen bei Frauen einnahm, war er 2005 schon die achthäufigste Todesursache.

Was das Statistische Bundesamt vermied zu sagen: Die meisten Raucher sterben an den zahlenmäßig an vorderster Stelle liegenden Herz-Kreislauf-Krankheiten und nicht an Lungenkrebs.

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )