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Nichtraucher-Info Nr. 67 - III/07 Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Montag, 2. Juli 2007

Kurzmeldungen

Rauchen beim Frisör stört

67 Prozent der 2 300 befragten Bundesbürger empfinden es als störend, wenn beim Frisör geraucht wird. Das geht aus einer Umfrage der Gesellschaft für Rationelle Psychologie in München hervor.

Rauchfreie Gaststätten in Schottland erfolgreich

Der Dehoga hatte von Umsatzeinbrüchen in Schottland nach Einführung rauchfreier Gaststätten gesprochen. Dem widerspricht nun die Organisation ASH Scotland (Action on Smoking and Health). Übersetzung durch Dr. Martina Pötschke-Langer:

"Es gibt momentan keinen Anlass, einen Zusammenbruch der Gastronomie in Schottland zu befürchten, denn der Gastronomiemarkt zeigt keine spürbaren Abwärtstrends. Es ist vielmehr so, dass in einigen Marktsegmenten wie den Speisegaststätten eine Steigerung und in anderen Marktsegmenten wie den Schankwirtschaften eine kleine Abwärtsbewegung stattfindet. Dieses Marktgeschehen war auch in anderen Ländern mit rauchfreier Gastronomie zu beobachten."

Schweiz: Ab 2008 Bildwarnhinweise auf Zigarettenpackungen

Der schweizerische Bundesrat hat die Einführung von Warnhinweisen mit Bildern auf Zigarettenpackungen als Teil des Nationalen Programms zur Tabakprävention beschlossen.

DOSB und BZgA erneuern Kooperation

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erneuerten ihre Kooperation. Unter den Mottos "Kinder stark machen" und "Rauchfrei" wurden bereits von 1999 bis 2006 zahlreiche gemeinsame Aktionen durchgeführt. Prävention und Gesundheitsförderung bilden auch die Grundlagen der Zusammenarbeit für den Zeitraum 2008 bis 2012.

Stellungnahmen zum EU-Grünbuch

Die NID hat in Abstimmung mit dem Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit eine Stellungnahme zum Grünbuch der EU-Kommission "Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene" abgegeben und sie zur Veröffentlichung freigegeben.

Bundeskompetenz für Nichtraucherschutz

In dem am 29. Mai 2007 in 4. Auflage erschienenen Standardwerk "Grundgesetz – Kommentar" (2 575 Seiten), herausgegeben von Prof. Michael Sachs, wird auf den Seiten 1510 und 1511 dargestellt, dass "der Schutz der Arbeitnehmer vor Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch ebenso wie vor sexuellen Belästigungen z.B. in Gaststätten" in die Kompetenz des Bundes fällt. Unter die Bundeskompetenz fallen auch Maßnahmen gegen gemeingefährliche Krankheiten, also auch gegen Gefahren des Rauchens.

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )