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Nichtraucher-Info Nr. 72 - IV/08 Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Ernst-Günther Krause   
Donnerstag, 21. August 2008

Tabakverkauf im II. Quartal 2008

Tabakerzeugnis Versteuerte Verkaufswerte Veränderung zum Vorjahr Versteuerte Mengen Veränderung zum Vorjahr
Zigaretten 4.8 Mrd. € - 4,0 % 22,0 Mrd. Stück – 5,0 %
Zigarren und Zigarillos 203,8 Mill. € - 20,6 % 1.474 Mill.. Stück – 36,2 %
Feinschnitt 562,9Mill. € + 5,6 % 5 634 Tonnen + 1,6 %
Pfeifentabak 59,0 Mill. € + 125,6 % 879 Tonnen + 200,8 %
Insgesamt 5,6 Mrd. € - 3,2 % - -

Die Zunahme beim billigen steuerbegünstigten Pfeifentabak erreicht eine allmählich besorgniserregende Dimension. Denn der Pfeifentabak wird immer mehr zum Selbstdrehen von Zigaretten verwendet und ersetzt den höher besteuerten Feinschnitt. Der starke Rückgang bei den Fabrikzigaretten wird immer mehr kompensiert durch zum Selbstdrehen geeignete Tabake. 2001 lag der Anteil dieser Selbstdreher-Tabake mengenmäßig noch bei etwa zehn Prozent der Fabrikzigaretten (bei einem Gramm Tabak für eine Zigarette). Inzwischen liegt er bei rund 30 Prozent. Es deutet sich an, dass künftig immer mehr Tabakprodukte über den Ladentisch von Supermärkten und nicht über Automaten zum Konsumenten gelangen. Das erhöht die Chance zur Abschaffung der jugendgefährdenden Zigarettenautomaten.

Diese Daten zeigen, dass Rauchen vor allem eine Frage des Einkommens ist, aber in dem Sinn, dass immer mehr Menschen mit geringem Einkommen rauchen und dass gleichzeitig immer weniger Menschen mit mittlerem und höherem Einkommen rauchen. Da das Einkommensniveau stark vom Bildungsniveau bestimmt wird, lässt sich ein analoger Schluss auch für die Bildung ziehen.

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. März 2011 )